Obedience ist die "Hohe Schule" im Gehorsamstraining.
Weder Geschicklichkeit noch Schnelligkeit zählt, sondern vollendete Harmonie
im Hund-Mensch-Team.
Obedience
Obedience heißt Gehorsam; und tatsächlich besteht diese Sportart überwiegend aus Gehorsamsübungen wie Fuß-Laufen, Apportieren, «Sitz»,
«Platz», «Steh» auch aus der Bewegung, Abrufen, Voraussenden und Nasenarbeit.
Ein gut ausgebildeter Obediencehund weiß, was eine Hundeausbildung
ohne Zwang bedeutet. Es ist die wahre Kunst der Hundeausbildung den Teamgeist im Hund zu wecken, ihn dazu zu bewegen mitmachen zu
wollen. Es ist eine gute Möglichkeit mit Hunden aller Rassen, Größen und Alters erfolgreich zu arbeiten.
Obedience kann man wirklich
jedem bedenkenlos empfehlen, der daran interessiert ist, mit seinem Hund zusammen eine vielseitige, interessante Sportart zu erlernen.
Obedience-Prüfungen
werden in den Leistungsstufen Beginner-Klasse, Klasse 1, Klasse 2 und Klasse 3 durchgeführt. Die Durchführungen in den Klassen Beginner-Klasse,
Klasse 1 und 2 werden durch die VDH-Obedience-Prüfungsordnung (VDH-OB PO) geregelt. Die Klasse 3 wird durch das FCI-Reglement vorgegeben
und entspricht der FCI-Internationale-Obedience-Klasse. In dieser Klasse werden auch Europa- und Weltmeisterschaften durchgeführt.
In der Beginner-Klasse wird sehr auf die Wesensüberprüfung des Hundes wert gelegt und man muss sogenannte Pflichtübungen erfüllen. Erhält das Team bei nur einer der fünf Pflichtübungen keine Bewertung, ist es durchgefallen. In den Leistungsklassen Obedience 1, 2 und 3, wird eine kontinuierlich ansteigende Leistungsanforderung und Weiterentwicklung der Übungen erkennbar.
Um jedoch an den Prüfungen
teilnehmen zu können, ist eine Begleithundeprüfung erforderlich. Diese besteht aus einem Sachkundenachweis für den Halter/Hundeführer
und der praktischen Prüfung.